1. KlarFindbar
Findet der Mensch das passende Angebot mit den Fragen und Begriffen, die er tatsächlich verwendet?
KlarNutzbar
KlarZugang prüft den Weg zu Praxen, Behörden, Geschäften und anderen Orten: von den Informationen vor dem Besuch bis zur Nutzung vor Ort.
Der Weg endet nicht an der Internetseite
Eine Praxis kann im Internet gut gefunden werden. Der Termin kann verständlich gebucht sein. Trotzdem kann der Besuch scheitern: Der richtige Eingang ist unklar, ein Aufzug fällt aus, die Klingel ist nicht erreichbar oder der Weg im Gebäude ist nicht erklärt.
KlarZugang ergänzt KlarFindbar und KlarNutzbar. Wir prüfen einen konkreten Ort aus einer festgelegten Nutzungssituation: von der Information vor dem Besuch über Anreise und Eingang bis zur Orientierung und Nutzung vor Ort.
Findet der Mensch das passende Angebot mit den Fragen und Begriffen, die er tatsächlich verwendet?
Versteht und bedient er die Internetseite, die App oder den digitalen Ablauf bis zum gewünschten Ergebnis?
Kann er den vorgesehenen Ort erreichen, den richtigen Eingang nutzen und die Leistung vor Ort in Anspruch nehmen?
Was funktioniert gut, wo entstehen Hindernisse und welche Verbesserungen sollten zuerst umgesetzt werden?
Sind Anschrift, Gebäude, Eingang, Öffnungszeiten und Angaben zur Zugänglichkeit leicht auffindbar und verständlich?
Sind Haltestellen, Parkmöglichkeiten, Ausstieg und der Weg vom Ankunftspunkt zum Eingang ausreichend beschrieben?
Sind Stufen, Rampen, Türen, Schwellen, Klingeln und mögliche Ausweichwege für die gewählte Situation nutzbar?
Funktionieren Wege, Aufzüge, Wartebereiche, Toiletten, Anmeldung und die eigentliche Leistung für das gewählte Profil?
Helfen Beschilderung, Kontraste, Beleuchtung, Aufruf und Mitarbeitende dabei, möglichst selbstständig ans Ziel zu kommen?
Wir trennen veröffentlichte Angaben, offene Daten, eigene Beobachtungen und reale Nutzererfahrungen. Fehlende oder widersprüchliche Angaben bleiben sichtbar.
Ein Ort kann für eine Person gut nutzbar und für eine andere ungeeignet sein. Deshalb verbinden wir die Prüfung immer mit einer konkreten Aufgabe und einer passenden Nutzungssituation.
Zum Beispiel: Eine Person mit Rollator möchte eine Behörde erreichen. Ein Patient mit geringer Belastbarkeit sucht den richtigen Eingang einer Klinik. Eine Mutter begleitet ihr sehbehindertes Kind zu einer Praxis.
Wir haben eine eigene, quellenbasierte Prüfmethodik entwickelt. Sie ordnet Informationen, Prüfkriterien, Nutzungssituationen, Belege und Beobachtungen. Automatische Hinweise unterstützen die Vorbereitung. Die fachliche Bewertung und Freigabe erfolgt durch Menschen.
Ort, Eingang, Aufgabe, Zeitpunkt und passende Nutzungssituationen werden eindeutig beschrieben.
Veröffentlichte Informationen, geeignete offene Quellen und Angaben des Anbieters werden mit Datum erfasst und getrennt ausgewiesen.
Der Weg wird aus den festgelegten Perspektiven geprüft. Auf Wunsch werden reale Testpersonen einbezogen und angemessen entschädigt.
Der Bericht beginnt mit den Stärken. Danach folgen bestätigte Hindernisse, Unsicherheiten, Prioritäten und konkrete Maßnahmen.
Vom Parkplatz oder der Haltestelle über den richtigen Eingang bis zu Anmeldung, Wartebereich und Behandlungsraum.
Vom veröffentlichten Hinweis bis zum Schalter, Beratungsraum oder zugänglichen Verfahren vor Ort.
Vom Eingang über Bewegungsflächen und Beratung bis zu Kasse, Abholung oder Abschluss einer Dienstleistung.
Von Anreise und Einlass über Orientierung und Sitzmöglichkeiten bis zur tatsächlichen Teilnahme.
Beschreiben Sie kurz, welchen Ort Menschen erreichen sollen und was sie dort tun möchten. Gemeinsam legen wir fest, welche Informationen, Nutzungssituationen und praktischen Beobachtungen für eine faire Prüfung notwendig sind.